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Weltmeisterin von Stoneham Isabella Laböck

Winterberg präsentiert seine Angebote erfolgreich mit Snowboard Weltcup

Winterberg als Sportstadt mit internationaler Bedeutung steht er gut zu Gesicht, der FIS Snowboard Weltcup Parallelslalom. Er ergänzt perfekt die renommierten Veranstaltungen an der Bobbahn. Besonders wichtig aber ist: der einzige alpine Wintersportevent im Sauerland führt einem Millionenpublikum deutlich die Qualität des Pistenangebots vor Augen.

Vor dem Erfolg der zwei zurückliegenden Weltcups ist es fast in den Hintergrund getreten, dass bereits vor über zehn Jahren die Snowboard-Szene fasziniert auf die Mittelgebirgs-Destination geblickt hatte. Gleicht zwei Disziplinen standen damals auf dem Programm: Ein Parallel-Slalom und ein Big Air Contest. Der Doppel-Weltcup fand damals am Fuß der St. Georg Skischanze statt.

Der Snowboard Verband Deutschland hatte die nördlichste deutsche Wintersportdestination in Augenschein genommen und sowohl Infrastruktur als auch Pisten für gut befunden. Hinzu kam erstklassige Reputation. Conti-Cup, Sommer Grand Prix, Timbersports, Alpencups und vieles mehr, der Skiklub Winterberg als Veranstalter blickt auf eine lange Reihe erfolgreich umgesetzter Events zurück. In Verbandskreisen schätzen die Verantwortlichen die Zuverlässigkeit und Erfahrung der Winterberger Ausrichter. Nicht zuletzt die Nähe zu den Ballungsräumen im Ruhr-, Rhein- und Maingebiet ließen Hoffnungen auf gut besuchte Großveranstaltungen keimen. So wanderte Winterberg erstmals in den Snowboard-Weltcup-Kalender der FIS.

Im Februar 2005 war es dann soweit, die Snowboardszene war erstmals aufgerufen nach Winterberg zu pilgern. Die Veranstalter rechneten im eigentlich schneesichersten Monat mit besten Wintersportverhältnissen. Doch was kam, war eine echte Zitterpartie. Erst wenige Tage vor der Veranstaltung setzte Winterwetter ein wie im Bilderbuch. Die Schnee-Erzeuger liefen auf Hochtouren – und die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg. Doch aufgrund der damals weniger hohen Schneesicherheit, verzichteten die Veranstalter im Jahr darauf auf den riskanten Parallel-Slalom. Das Angebot schrumpfte auf den Big-Air-Contest zusammen.

Alsbald jedoch hielt eine neue Philosophie bei den Verbänden Einzug. Die Verantwortlichen wollten den Sport zu den Menschen tragen. Und das bedeutete, große Events künftig in den Großstädten stattfinden zu lassen – auch wenn dies mit enormen Kosten verbunden war. Der Snowboard Weltcup in Winterberg sollte vorerst Geschichte sein.

Neun Jahre später stand wieder ein Weltcup an. Denn spätestens seit dem guten Abschneiden der Raceboarder bei der WM 2013 mit drei Medaillen machte der Snowboard Verband Deutschland sich für einen zweiten Weltcup auf heimischen Boden stark. Winterberg war wieder im Rennen – und ergriff seine Chance.

Die Veranstalter konnten sich im März 2015 auf Know-how, erprobt gute Zusammenarbeit und einige Erfahrung stützen, denn Snowboard Germany als Verband, Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH (WTW) zusammen mit dem Skiliftkarussell und dem Skiklub Winterberg waren ein eingespieltes Team.

Die Stadt Winterberg selbst ist in den Snowboard Weltcup eher am Rande involviert, da die WTW als eigenständige Gesellschaft zusammen mit ihren Partnern als Ausrichter auftritt. Zu den touristischen Aufgaben der WTW kommt neben der Wirtschaftsförderung auch das Ausrichten von Events hinzu. Der Snowboard Weltcup wird aus dem Etat der WTW, über Sponsoring und aus Eintrittsgeldern finanziert. 2015 hat zudem das Land NRW einen Zuschuss dazu gegeben. Der städtische Bauhof unterstützt den Ausrichter im Rahmen seiner Möglichkeiten. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre so eine Großveranstaltung allein nicht zu stemmen.

Die deutlich gestiegene Schneesicherheit sorgt dafür, dass der Snowboard Weltcup dieses Mal inzwischen viel besser planbar ist. Das bedeutet für die Ausrichter nicht nur Risikominimierung, sondern auch deutlich bessere Chancen, Sponsoren zu gewinnen. Um die hohe Schneesicherheit zu belegen zeigt, dass der mit dem Land NRW aufgelegte Masterplan Wintersport, aus dem Jahr 2002, aufgegangen ist und das Augenmerk auf die hochkarätigen Angebote in der sonst eher schwach besuchten Nachsaison zu lenken, machten sich die Verantwortlichen für einen Termin im März stark – und bekamen den Zuschlag für das Weltcup-Finale.

Großes Lob gab es von Anfang an von Seiten der internationalen Verbände und der Sportler für die besonders gelungene Veranstaltung. Keine Frage: Der nächste Snowboard-Weltcup-Termin wurde sogleich ins Auge gefasst. Im März 2016 folgte das nächste Snowboard-Weltcup-Finale in Winterberg.

Die Schneesicherheit in Winterberg wird in den nächsten Jahren eher zu- als abnehmen. Sicherlich gibt es wetterbedingte Schwankungen. Dies ist jedoch bei einem solchen Saisongeschäft völlig normal. Bisher haben die Liftbetreiber und ihre Pistenprofis den Snowboard-Assen immer eine perfekte Piste bereitet. Darin stehen sie in keiner Weise vor Skigebieten im Alpenraum zurück.

Das Interesse des Publikums ist groß und hat sich kontinuierlich gesteigert. So besuchten im März 2016 rund 4500 Schaulustige die Veranstaltung in der Winterberger Büre. Aufgrund dieser Voraussetzungen und auf Basis der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten soll der Snowboard Weltcup einen festen Platz erhalten im Winterberger Veranstaltungskalender. Am 18. und 19. März 2017 findet der nächste FIS Snowboard-Weltcup-Finale in Winterberg satt. Dieses Mal sogar als Doppelweltcup, die Rennen der Einzel-Wertung am Samstag, der Teamwettbewerb am Sonntag.

Dass es auch einmal wieder einen Big-Air-Contest in Winterberg geben wird, schließt der Verband nicht aus.

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